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Betrachtungen Juli/August 2008:


Beitrag 1:

AUS DEM KIRCHENKREIS:

Bericht von der Konstituierung der Kreissynode Charlottenburg

Die zehn evangelischen Gemeinden sind eingebunden in die Kreissynode Charlottenburg. Die Synode bildet sozusagen das Parlament des Kirchenkreises. Sie tagt etwa 2-3 mal im Jahr und deren Mitglieder und stellvertretende Mitglieder werden vom jeweiligen Gemeindekirchenrat entsandt. Alle sechs Jahre wird die Synode neu gebildet. Im April dieses Jahres fand die erste konstituierende Sitzung der 13. Synode statt.

Für mich war es die erste Teilnahme in diesem Gremium. Als stellvertretendes Mitglied habe ich kein Stimmrecht, so konnte ich am Abend des Freitags und am folgenden Sonnabend das Geschehen mit viel Interesse verfolgen. Die Synode wurde mit einem Abendmahlsgottesdienst in der Kapelle der Kaiser- Wilhelm-Gedächtnis-Kirche eröffnet, der von Frau Pfarrerin Dr. Kulawitz und unserem Superintendenten Herrn Bolz geleitet wurde. Die anschließenden Sitzungen im KWG-Gemeindehaus begannen mit dem namentlichen Aufruf aller Teilnehmer. Sie versprachen „den übertragenen Dienst in der Bindung an Jesus Christus und in Treue zu Schrift und Bekenntnis wahrzunehmen und den Ordnungen der Kirche gemäß zu erfüllen.“ Dem bisherigen, langjährigen Präses, Herr Haenisch, wurde mit stehendem Applaus zum Abschied gedankt. Die Synode wählte dann den neuen Präses: Frau Dr. Berghöfer (Friedensgemeinde); Vizepräsidenten: Frau Dr. Kulawitz und Frau Dr. Ludwig. Für das Amt des stellvertretenden Superintendenten erhielt Frau Pfrn. Althaus (Trinitatis) die meisten Stimmen. Nach einer Andacht wurde die Synode am nächsten Morgen fortgesetzt. Vorsitzender des neuen Kreiskirchenrates wird Herr Hoeft (beruflicher Mitarbeiter), Frau Pfrn. Strauß ist das theologische Mitglied. Nach der Wahl der 6 Laienmitglieder in den KKR folgte die Besetzung der Ausschüsse: Personal und Struktur; Haushalt; Bau und Struktur; Diakonie und Soziales; Ökumene.

Aus der Kreissynode werden 3 Mitglieder in die Landessynode entsandt. Zwischen den Wahlgängen, die sehr viel Zeit in Anspruch nahmen, präsentierten sich die 10 Charlottenburger Gemeinden mit eigenen Songs, Internetaufzeichnungen oder gebastelten Wahrzeichen. Die Gustav-Adolf-Gemeinde stellte sich mit blauen T-Shirts mit Kirchenaufdruck vor (Interessenten können die T-Shirts bei den nächsten Gemeindeveranstaltungen zu Gunsten unseres Orgelfonds erwerben!). Die Gemeinde Charlottenburg-Nord verteilte Flyer mit Abbildungen ihrer beiden Kirchen, die sich besonders dem geographischen Erinnern und dem geschichtlichen Gedenken an die Zeit des Widerstandes 1933 bis 1945 verpflichtet fühlen.

So konnte ich lehrreiche und interessante Eindrücke mit nach Hause nehmen. Mit meinen Geschwistern der Kreissynode würde ich mich freuen, gemeinsame Lösungen für die einzelnen Gemeinden in den immer schwieriger werdenden Personal- und Finanzfragen zu finden.


Christa Fuchs




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Sommerwunsch der Redaktion




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Stichwort Urlaub




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