Brückenschlag online
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Beiträge aus der Gemeinde Charlottenburg-Nord
im Juli/August 2008:
Beitrag 1:
...im August 2005 war es soweit,
Charlottenburg-Nord ging "online".
Nach gut einem dreiviertel Jahr Vorarbeit
erschien die erste Version unserer
Internet-Präsenz im World-Wide-Web.
Anfänglich waren es gut 100 Informationsseiten
über unsere Gottesdienste,
Veranstaltungen, Gemeindegruppen,
unsere Gemeindegeschichte,
unsere Mitarbeitenden, sowie den
historischen Bezug unserer Gemeinde
zum Widerstand im Dritten Reich,
den Plötzenseer Totentanz und eine
Fotogalerie mit Bildern von Festen,
Veranstaltungen, Gemeindegruppen,
unseren Gemeindezentren und der
Gedenkstätte Plötzensee.
Im Laufe der Zeit kam die Online-
Veröffentlichung des Brückenschlages
(mit Archiv), ein Archiv ausgewählter
Predigten unserer Pfarrer und Gastprediger
und viele weitere Informationsseiten
hinzu, so dass wir mit den
heute etwa
Mittlerweile haben wir monatlich
etwa
Sehr regen Zulauf haben wir übrigens
von "Wikipedia", einem Online-
Lexikon und über Google-Österreich,
also von Menschen, die sich für die
Themen Plötzenseer Totentanz, Widerstand
und/oder Alfred Hrdlicka
interessieren. Darüber hinaus interessieren
sich immer mehr Menschen,
auch aus nicht deutschsprachigen
Ländern für diesen Themen-Komplex
auf unserer Internet-Seite, so dass eine
mehrsprachige Umgestaltung geplant
ist. Sie sehen, es ist bereits viel geschehen
und zukünftig noch viel zu tun.
Falls Sie unsere – übrigens weltweit
abrufbare - Internet-Seite noch nicht
besucht haben sollten, schauen Sie
doch einfach einmal unter
www.charlottenburg-nord.de "bei
uns" vorbei...
...und keine Angst, unsere Internet-
Seite stellt keine "Konkurrenz", sondern
eine Ergänzung für den
"Brückenschlag" dar, der auch in Zukunft
unser wichtigstes innergemeindliches
"Sprachrohr" sein wird.
Die Unterhaltung, Erweiterung und
"Pflege" unserer Internet-Seite ist, wie
so vieles andere auch, mit zwar überschaubaren,
aber eben mit Kosten für
die Gemeinde verbunden. Daher würden
wir uns über eine Spende Ihrerseits
sehr freuen.
Unsere Bankverbindung
finden Sie auf der letzten Seite
der Zeitung
(Verwendungszweck:
"Internetseite").
Vom 16. bis 18.
Mai war eine Gruppe
aus der Gemeinde
Charlottenburg-
Nord in der katholisch- sorbischen
Oberlausitz. Für jede
und jeden der 11
Reisenden gab es auf
dieser Fahrt wohl
einen ganz persönlichen Höhepunkt: Für
den einen mag es der Besuch der Wallfahrtskirche
in Rosenthal gewesen sein,
für den anderen der bereits geschlossene
und geflutete Steinbruch in Horka, der
mit seinem dunkelblauen Wasser sehr
tiefe Eindrücke hinterließ. Ein Höhepunkt
für alle Reisenden war zweifelsohne
das Maibaumwerfen in Ostro.
Es ist dort ein alter Volksbrauch, den
Maibaum zu werfen und dies mit Tanz
und Musik zu begleiten. Die Ostroer
Jugend erweckte diesen Brauch im Jahr
2003 zu neuem Leben. Beim Maibaumwerfen
geht es keinesfalls darum, den
Baum weit zu werfen - Sie dachten es
sich vermutlich bereits. Der Baum wird
umgeworfen. In diesem Jahr war das gar
nicht so einfach, wie das Foto zeigt. Die
jungen Männer mussten lange hart arbeiten,
damit der Baum endlich kippte.
Um die Spitze des Baumes gab es dann
ein Wettrennen der jungen Männer. Der
Sieger wurde Maikönig, suchte sich seine
Maikönigin aus und ritt mit ihr an
der Spitze des Zuges, um schließlich mit
ihr den Tanz zu eröffnen. Unsere Gemeindegruppe
wurde bei diesem Fest
sehr herzlich begrüßt, und wir waren
eingeladen mitzufeiern.
Es war ungewohnt,
an einem Ort
zu sein, an dem fast
ausschließlich eine
uns fremde Sprache
gesprochen wird,
eben Sorbisch, die
Muttersprache der
Sorben. Aber es war
schön zu sehen, wie Jung und Alt in den
katholischen Dörfern der Oberlausitz
Brauchtum leben und es ganz selbstverständlich
mit dem Alltag verbinden.
Nachdem sorbische Volkslieder gesungen
und alte Kreistänze in Festtracht
getanzt wurden, wurde anschließend
zur modernen Musik in Jeans getanzt,
beides schließt einander eben nicht aus.










