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Beiträge aus der Gustav-Adolf-Gemeinde im
Juli/August 2008:
Beitrag 1:
Das Mittelschiff
der Gustav-
Adolf-Kirche füllte
sich am Sonntag,
dem 18. Mai
gegen 17.00 Uhr
überraschend
gut.
Überraschend
deshalb, weil niemand
so richtig
von der Anziehungskraft
des im Entstehen begriffenen
Männerchors "Götterfunken"
überzeugt war. Der Name des Gründers
und Leiters des Ensembles, des
früheren Gemeindekantors Martin
Funke, wird maßgeblich dazu beigetragen
haben, dass sich vor allem viele
ehemalige Sängerinnen und Sänger
des beliebten Kirchenmusikers eingefunden
haben, um neugierig ihre Sympathie
zu bekunden. Aber auch die 13
Sänger haben das Ihre beigetragen, um
eine gespannte Fangemeinde zum ersten
öffentlichen Konzert zu locken.
Und sie sollten nicht enttäuscht werden.
Schon die aus dem
Der von den Akteuren mit Begeisterung
vorgetragene (scherzhafte) Speisezettel
aus dem 19. Jh. wurde vom
Publikum amüsiert und unter steigender
Speichelproduktion aufgenommen,
obwohl Manchem ob der Präzision
und hohen Musikalität dieser 14
Männer die Spucke wegzubleiben
drohte. Auch diese Sequenz wurde
wiederum von Sabine Simunovic mit
Willhelm Buschs Gedicht "Widmung
zu einem Kochbuch" treffend kommentiert.
Es folgten vier Lieder über Menschenfreud
("Vier Stück dem Menschen
geben FreudŽ"), Liebe ("An der
Klostermauer") und Blumen ("Du,
mein Rosmarin" und das
"Heidenröslein") und eine dritte Lesung
über "Die Blüte" von Kristiane
Allert-Wybranietz.
Den Abschluss bildeten eher sakrale
Stücke (das "Laudate Dominum" von
Pitoni, den "Irischen Segen" von Foidl
und "Der Herr segne und behüte
dich" von Maierhofer.
Der Beifall war rührend, sehr ehrenvoll
und genugtuend für Chorleiter
und Sänger, und die positive Anteilnahme
war derart nachhaltig, dass der
Chor mit dem bekannten "Mond", der
natürlich
Ein sehr gelungener und für die Zukunft
viel versprechender erster Auftritt
der "Götterfunken"!
Foto: J. Kramer
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