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Artikel aus der Gemeinde Charlottenburg-Nord : Dezember 2005/Januar 2006:
Artikel 1:
Abschied auf Zeit
Liebe Mitmenschen in Charlottenburg-
Nord,
wir werden uns eine Zeit lang
nicht sehen!
Das Pfarrdienstrecht räumt Pfarrerinnen
und Pfarrern die Möglichkeit ein,
nach frühestens fünf Jahren im Pfarrdienst
einen dreimonatigen Studienurlaub
zu machen. Nach nunmehr 13
Jahren im Pfarrdienst habe ich für die
Monate Januar bis März 2006 für mich
Studienurlaub beantragt und diesen
Anfang November vom Konsistorium
auch genehmigt bekommen. Ich werde
also in diesen Monaten für keine Aufgaben
in Charlottenburg zur Verfügung
stehen, sondern mich einer Studienarbeit
widmen. Diese hat nach längeren
Überlegungen – angeregt auch
durch den 100. Geburtstag von Dietrich
Bonhoeffer am 4. Februar 2006 –
den etwas umständlichen Titel: „Erinnerungsarbeit in der EKBO und
der Diözese London als Möglichkeit
zur Gestaltung der Partnerschaft am
Beispiel des Umgangs mit der Erinnerung
an Dietrich Bonhoeffer“. Den
größten Teil dieses Vierteljahres werde
ich wohl in London verbringen und
Ihnen im Anschluss gern von meinen
Erfahrungen dort berichten.
Während meiner Abwesenheit werden
meine Kollegen, Pfarrer Maillard und
Pfarrer Schliski-Schultke, für all Ihre
Anliegen ansprechbar sein.
Ich freue mich auf diese dreimonatige
„Aus-Zeit“ für mich und auch auf
das Wiedersehen mit Ihnen Anfang
April 2006.
Artikel 2:
Ohrenschmaus
Am 21. Oktober 2005 fand in der Sühne-Christi-Kirche die vierte Orgelnacht
statt. Wie erwartet, war sie wieder ein Fest für die Ohren, ein Genuss.
Aufgeteilt in sechs Einzelkonzerte eröffnete Martin L. Carl an der Schuke Orgel
um 18.00 Uhr mit J. S. Bach. Anspruchsvoll waren auch die Stücke um Bach
herum. Leichter, dennoch nicht weniger herausfordernd an die Künstler (an der
Bassposaune Matthias Krüger aus Lemgo) ging es im zweiten Konzert weiter.
Besondere Begeisterung fand „Zug der Zwerge“ von Edvard Grieg. Der Zuhörer
konnte sie durch die Kirche marschieren „sehen“.
Die Kombination Orgel – Posaune fand stürmische Zwischenovationen. Deutsche
romantische Orgelmusik, die den Zuhörer etwas wehmütig stimmte, wurde
durch amerikanische Orgelmusik der Romantik abgelöst. Präsentiert wurde sie
von Matthias Schmellmer aus der Heilig-Kreuz-Kirche. Unverkennbar amerikanisch
ertönte die deutsche Orgel, aber recht angenehm.
Leichter und sehr ungewöhnlich – nicht jeder mochte es – waren die
„Verwandlungen – Verfremdungen“. Ein Zusammenspiel aus Orgel (Martin
Carl), Saxophon (Friedemann Graef) und Alt (Regine Anhamm). Alte Meister
(Ockeghem, Lasso, Bach, Schubert) trafen junge Meister (Agnesens, Graef), wobei
sich die Alten nicht als solche zu erkennen gaben, da sie wie die Jungen klangen.
Das war sehr interessant, jedoch nicht jedermanns Geschmack.
„Sanft und feurig“ beschloss Martin Carl die Orgelnacht. Und wieder wurden die
Ohren der Gäste belohnt mit der wunderbaren „Satyagraha“ (Glass).
Nicht nur ein Ohrenschmaus, sondern auch ein Gaumenschmaus war diese Orgelnacht.
Die rund 70 Gäste wurden während der Konzertpausen köstlich bewirtet.
Als erstes gab es ein Kuchenbüffet. Diesem folgte ein Salatbüffet, dann gab
es Käse und Süßspeisen und am Ende noch kleine Knabbereien. Dazu wurde
Kaffee, Saft, Mineralwasser sowie Wein gereicht.
Der Eintritt war frei, doch über eine Spende für Musik, Speis’ und Trank wurde
sich sehr gefreut. Vielen Dank für diesen wunderschönen Abend.
Artikel 3:
Der Montagskreis...
... besteht jetzt schon seit ca. 35 Jahren
und wird immer wieder gern besucht.
Viele treue Stammgäste, aber auch Int
eressenten , die nur einmal
'vorbeischauen' wollen, sind geblieben
und heimisch geworden.
Denn wer gern Karten spielt, wie
Rommé, Canasta oder Skat, ist unter
Gleichgesinnten gut aufgehoben. Ein
sogenannter 'Plaudertisch' lädt auch
einfach nur zum Gedankenaustausch
ein.
Selbstverständlich sorgen freundliche
Helferinnen für Kaffee, Tee und
Gebäck. Besonders beliebt ist an
warmen Sommertagen der Aufenthalt
im Grünen 'unter der Markise'!
Dann sind die Tische auf der Terasse
gedeckt.
Zu erwähnen wäre noch, dass man
wichtige, aufs Alter bezogene Informationen
erhalten kann und außerdem
auch schöne Tages-Busfahrten
angeboten werden.
Vielleicht haben Sie ja Lust, mit anderen
zu spielen und bei einer Tasse
Kafee zu reden? Der Montagskreis –
Spielenachmittag für Senioren – trifft
sich jeden Montag ab 14.30 Uhr im
Gemeindesaal Toeplerstraße 3.
Artikel 4:
Lust auf Nähen?
Sie haben oder suchen ein Hobby? Sie wollen schöpferisch tätig sein? Dann kommen Sie zu uns am Donnerstag von 19 bis 21.30 Uhr zum Nähen, Kürzen, Länger machen und.... Wir erwarten Sie im Gemeindezentrum Nord (K-Raum) und freuen uns, Sie in unserem netten Kreis begrüßen zu können. Sie werden ungeahnte Fähigkeiten an sich entdecken – probieren Sie es einfach mal aus.Kontakt: Monika Kleemann,
(Hinweis der Redaktion: Die Nähgruppe ist eine private Initiative, die sich in unseren Gemeinderäumen trifft.)
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