Brückenschlag online
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Beiträge aus der Gustav-Adolf-Gemeinde im
im Oktober 2011:
Beitrag 1:
Matema ist ein Fischerdorf an der
Nordspitze des Malawisees im Südwesten
Tansanias. Ein Jahr lang war es
mein Zuhause. Die Menschen leben
von Landwirtschaft vor allem von
Reis, Tee und Früchten, Fischfang und
Töpferei. Das Dorf besitzt wachsende
doch bislang winzige touristische Infrastrukturen.
Es liegt
ca. 90 Kilometer von
Mbeya, der nächst größeren
Stadt entfernt.
Ein Krankenhaus ist
vor Ort vorhanden.
Trotz allem ist die Lebenssituation
denkbar
schlecht: Die Prozentzahl
von an AIDS oder
Malaria erkrankten
Menschen ist sehr
hoch. Strom und Wasser
fehlen für die breite
Masse der Bevölkerung.
Auch ich hatte weder
Strom noch fließend Wasser und
musste mich gewaltig umstellen.
Der Kindergarten Ibungu liegt ca. 30
Minuten Fußweg vom Zentrum Matemas
entfernt. Er wurde 1994 durch die
Initiative des deutschen Ehepaars
Sehmsdorf gegründet. Von vier Lehrern
und einer Köchin, sowie einer
Freiwilligen werden zurzeit bis zu 200
Kinder betreut und unterrichtet. Sie
werden gezielt auf die Grundschule
vorbereitet. Mittlerweile ist der Kindergarten
Pflicht geworden, um die
Schullaufbahn antreten zu dürfen.
Kontakt zu den Menschen im Dorf
schien zuerst einfach herzustellen. Begrüßungen
wurden ausgetauscht,
doch es wurde klar, tiefere Gespräche,
Freundschaften oder ähnliches schienen
fast unmöglich und waren lange
nicht aufzubauen. Erst nach langer
Gewöhnung und viel Ausdauer öffneten
sich die Menschen im Dorf und
nahmen mich jedoch dann mit ganzem
Herzen in Haus und Familie auf.
Ich glaube viele Menschen in Matema
haben mich mit vollem Herzen
aufgenommen, weil ich immer bei und
mit ihnen war. Weil ich gelebt habe
wie viele von ihnen, so wie sie es
selbst ausdrücken. Es hat sehr lange
gebraucht, doch dann haben sich die
Herzen geöffnet, sie haben die Zeit
gebraucht und ich danke allen dafür,
denn es war ein wunderbares Geschenk.
Das Warten hat sich gelohnt.
Offene Herzen sind das größte Glück
auf Erden. Ich sage euch: Es war wunderbar!
Ich danke auch allen von ganzem
Herzen, die mich beim Lesen der Berichte
durch diese meine andere Welt
begleitet haben und die mich mit einer
Patenschaft unterstützt haben.
Gerne werde ich ihnen in der Gemeinde
meine Bilder zeigen und ihnen
von dem Leben in Tansania berichten.
(Foto: Friederike Bücherl )
Beitrag 2:
Aufgrund eines Wasserrohrbruches
und einer starken Unterspülung unterhalb
der Bodenplatte der Garderobe
und des Bades der Mäusegruppe,
musste die Bodenplatte des Vorflurs
sowie des WCs für unter Dreijährige,
bis zum Erdreich geöffnet werden.
Dies war ein bedeutender Ausgangspunkt
für das neu entstandene Bad
und die Fußbodenbeläge des Gruppenraumes,
der Garderobe sowie der
Halle. Nach diesem großen Schreck,
können wir nun nach vielen Baubesprechungen,
Planungen und Prüfungen,
unser Projekt, so gut wie abschließen
und freuen uns über alles so schön
Entstandene.
Durch die gute Zusammenarbeit mit
dem Versicherungsträger, Herrn Müller,
der Senatsverwaltung für Bildung
Wissenschaft und Forschung, Herrn
Winter, der Kirchengemeinde, Frau
Freudenberg, der Fachberatung, Frau
Nowottnick und der Architektin Frau
Kahler, konnten auf schnellstem Wege
die Finanzierungen gesichert und gewährleistet
werden und die Planungsphase
in die Umsetzung gelangen.
Wir möchten uns im Rahmen dieses
Beitrages an Sie wenden, um einen
ganz besonderen Dank an Sie Alle zu
richten.
Einen Dank auch an alle Firmen, die
sehr rücksichtsvoll und unter Einhaltung
der geplanten Zeitschiene in
unserer Kita mit viel Humor und Verständnis
arbeiteten.
Und natürlich ein Dankeschön auch
an unsere Eltern für das uns
entgegengebrachte Verständnis und die aufgebrachte
Geduld für so manche "laute"
Bauphase.
Hier nun ein paar Bilder unserer
Kindertagesstätte.
Es grüßt Sie herzlich

(Fotos: Claudia Müller-Strauch)
Ankündigungen und Einladungen
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