ÖKUMENISCHES GEDENKZENTRUM "CHRISTEN UND WIDERSTAND"

Nach Widerstandskämpferinnen und Widerstandskämpfern benannte Straßen und Gebäude in unserem Gemeindegebiet:

Dahrendorfzeile
Delpzeile
Gloedenpfad
Goerdelerdamm
Nikolaus-Groß-Weg
Habermannzeile
Haeftenzeile(2)
Halemweg
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Paul-Hertz-Siedlung
Hofackerzeile
Hüttigpfad
Jakob-Kaiser-Platz
Kirchnerpfad
Klausingring
Letterhausweg
Leuningerpfad
Bernhard-Lichtenberg-Straße
Hermann-Maaß-Brücke
Helmuth-James-von-Moltke-Grundschule
Friedrich-Olbricht-Damm
Poelchau-Oberschule
Popitzweg
Reichweindamm
Schneppenhorstweg
Kurt-Schumacher-Damm
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Stieffring
Strünckweg
Teichgräberzeile
Terwielsteig
Wiersichweg
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Wer war ...

... Hans-Bernd von Haeften ?

Hans-Bernd von HaeftenHans-Bernd von Haeften wurde am 18. Dezember 1905 in Berlin geboren. Er studierte Rechtswissenschaften und trat 1933 ins Auswärtige Amt in Berlin ein. Er verfolgte die Machtübernahme durch die Nationalsozialisten mit innerem Entsetzen. Nach wechselnden Stationen als Diplomat im Ausland kehrte er 1940 wieder nach Berlin zurück. Dort wirkte er als Legationsrat in der kulturpolitischen Abteilung des Auswärtigen Amtes.

Haeften zählte dort zu den ranghöchsten Beamten, die der Opposition nahestanden. Er hatte indirekte Verbindungen zum Kreisauer Kreis (Widerstandsgruppe um Moltke) und war aktives Mitglied der Bekennenden Kirche in Dahlem. Als Christ lehnte er den politischen Mord und damit ein Attentat auf Hitler ab. Trotz großer Vorbehalte hielt er sich aber am 20. Juli 1944 im Auswärtigen Amt bereit, um in den Stunden nach dem Attentat mit Hilfe zuverlässiger Diplomaten die Amtsführung zu übernehmen.

Nach dem mißglückten Attentats- und Staatsstreichversuch vom 20. Juli 1944 wurde er am 23. Juli 1944 verhaftet und vom "Volksgerichtshof" am 15. August 1944 zum Tode verurteilt.

Hans-Bernd von Haeften wurde noch am selben Tag im Hinrichtungsschuppen von Plötzensee ermordet.

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