ÖKUMENISCHES GEDENKZENTRUM
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Nach Widerstandskämpferinnen und Widerstandskämpfern benannte Straßen und Gebäude in unserem Gemeindegebiet: Dahrendorfzeile |
Wer war ...... Friedrich Karl Klausing ?
Nach seiner Teilnahme am Polen- und Frankreichfeldzug beförderte man Klausing zum Offizier. 1943 wurde er aufgrund einer schweren Verletzung, die er in der Sowjetunion erhielt, nach Deutschland zurückversetzt. Wie viele Berufssoldaten stand auch Klausing dem Nationalsozialismus zunächst nicht ablehnend gegenüber. Aufgrund seiner Erfahrungen an der Front und seiner frühzeitigen schweren Verletzung kamen ihm jedoch zunehmend Zweifel am Sinn des Krieges. Die wachsende Distanz zum nationalsozialistischen Regime wurde durch Gespräche mit einem älteren Freund, Fritz von der Schulenburg, der dem militärischen Widerstand angehörte, verstärkt. Klausing schloß sich dem militärischen Widerstand an. Einige Zeit wirkte er als Adjutant Stauffenbergs. Am 20. Juli 1944 war er am Staatsstreichversuch in der Bendlerstraße beteiligt. Er erlebte die Verhaftung und Erschießung Stauffenbergs, konnte aber selbst noch in der Nacht entkommen. Nach langem inneren Ringen stellte er sich freiwillig. Am 8. August 1944 wurde er vom "Volksgerichtshof" zum Tode verurteilt. Friedrich Karl Klausing wurde noch am selben Tag im Hinrichtungsschuppen von Plötzensee ermordet. |
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Friedrich Karl Klausing wurde am 24. Mai 1920 in München geboren. Er gehörte
den evangelischen Pfadfindern an, die aber nach 1933 in die Hitlerjugend
eingegliedert wurden. Nach dem Abitur 1938 wurde er ein halbes Jahr zum Reichsarbeitsdienst
eingezogen und ging anschließend als Berufssoldat zur Wehrmacht.